{"id":24,"date":"2009-12-30T11:56:41","date_gmt":"2009-12-30T11:56:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/?page_id=24"},"modified":"2009-12-30T12:52:45","modified_gmt":"2009-12-30T12:52:45","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/?page_id=24","title":{"rendered":"Geschichte wird gemacht"},"content":{"rendered":"<p><strong>1979<\/strong><br \/>\n<em>November<\/em><br \/>\nGr\u00fcndung der Band: Peter Hein, Thomas Schwebel, Uwe Bauer und Markus Oehlen, damals Schlagzeuger bei Mittagspause, stehen an der Bar eines kleinen Clubs in London. Auf der B\u00fchne stehen The Teardrop Explodes, das erste Konzert in der Hauptstadt. Ganz England ist im TwoTone-Ska-Fieber. Also wird TwoTone importiert nach BRD: Die Fehlfarben sind geboren.<\/p>\n<p><em>Dezember<\/em><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/abenteuer_pre.jpg\" alt=\"erste 7\"\" \/><br \/>\nEine Single wird aufgenommen: &#8222;Abenteuer &#038; Freiheit\/Gro\u00dfe Liebe&#8220;. Ska rules. TwoTone hei\u00dft Weltrekord und D\u00fcsseldorf ist wieder einmal ganz vorne. Nach den Fehlfarben gehen die Aufnahmen f\u00fcr Pornofilm-Soundtracks in der Klangwerkstatt weiter. <\/p>\n<p><strong>1980<\/strong><br \/>\n<em>Januar<\/em><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1980\/001_pre.jpg\" alt=\"erstes Konzert\" \/><br \/>\nErstes Konzert im Capitol in Mannheim, als Vorgruppe der damaligen SuperMegaTopBand Hansaplast. Viele S\u00f6hne Mannheims im Publikum, aber Naidoo noch Quark im Schaufenster. 20 Jahre sp\u00e4ter erkennt er wahre Gr\u00f6\u00dfe und dreht sein Video als Verbeugung vor Fehlfarben an diesem mystischen Ort &#8230; oder?<\/p>\n<p><em>Mai<\/em><br \/>\nD\u00fcsseldorf goes international. Die Wiener Festwochen rufen und der Plan, SYPH und die Fehlfarben steigen in den Reisebus, der aus Hannover mit Hansaplast angerauscht kam. Wien im Fr\u00fchling. Tolles Konzert, keinerlei Ska-Songs mehr und bei der Zugabe dreht Andr\u00e9 Heller pers\u00f6nlich den Strom ab. Kann man mehr in dieser Stadt erreichen? (WO IST DIE TV-AUFZEICHNUNG, LIEBER ORF??????)<\/p>\n<p><em>Juni<\/em><br \/>\nThomas Schwebel h\u00f6rt in seinem neuen Auto, da\u00df er sich f\u00fcr die gesammelten Auftrittsgagen des Fr\u00fchjahrs f\u00fcr 150 Mark gekauft hat, die Buzzcocks: I Hate Fast Cars. Riesenunfall in Wuppertal ist die Folge. Am Abend erste Aufnahme in den EMI-Studios: Paul ist tot.<\/p>\n<p><em>Juli<\/em><br \/>\nVertrag mit einer ausbeuterischen, schrecklich monopolistischen Riesenfirma namens EMI. Die Buletten in der K\u00fcnstlerkantine bei Mutter Pesch geben den Ausschlag f\u00fcr die Unterschrift. Die Band gilt, bis alle anderen mehr Geld von anderen Firmen bekommen haben, als wahlweise &#8222;stinkreich&#8220; und &#8222;arm, weil bl\u00f6d, weil \u00fcber&#8217;n Tisch gezogen&#8220;.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/monarchie_pre.jpg\" alt=\"Erste LP\" \/><br \/>\n<em>August\/September<\/em><br \/>\nEine LP wird fertig aufgenommen in den EMI-Studios. Titel ist merkw\u00fcrdig: &#8222;Monarchie und Alltag&#8220;. In letzter Minute kann EMI-Mensch Horex Luedtke (&#8222;is sonst zu kurz, ne?&#8220;) die Band \u00fcberreden, den absolut unbeliebtesten Titel doch noch auf die Platte zu nehmen, auch wenn die Band ihn hasst: &#8222;Ein Jahr&#8220; (Es geht voran).<\/p>\n<p><em>Oktober<\/em><br \/>\nVorprogramm bei der damals hei\u00dfen Band 999 (wer??). Like punk never happened: Hauptact dreht Vorgruppe den Saft ab, Vorgruppe mu\u00df Geld zahlen, damit sie \u00fcberhaupt auf die B\u00fchne darf, Tourpromoter heillos \u00fcberfordert, Randale in M\u00fcnchner Lokal, Depression und Exzesse.<\/p>\n<p><em>November<\/em><br \/>\nW\u00e4hrend die Band keine Lust mehr hat, erscheint eine \u00fcberschwengliche Kritik nach der anderen. Ausnahme: ein neues K\u00f6lner Musikmagazin namens &#8222;Spex&#8220;. Aber auch die sollten noch lernen &#8230;<\/p>\n<p><strong>1981<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1981\/001_pre.jpg\" alt=\"Im Studio\" \/><br \/>\n<em>Januar<\/em><br \/>\nFrank Fenstermacher hat einen Plan, daf\u00fcr kommt Uwe Jahnke von SYPH an Bord. Motto: mehr Krach. Die Band \u00fcbt die zweite LP und f\u00fcr eine gro\u00dfe Tour. Platte verkauft sich immer mehr. Tour wird immer gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p><em>Februar<\/em><br \/>\nDrei Tage vor Tourbeginn verl\u00e4\u00dft Peter Hein die Band. Warum? Albert &#8222;ist ein Schwein&#8220; Hilsberg (!) is not amused. War er das je?<\/p>\n<p><em>M\u00e4rz<\/em><br \/>\nBand testet diverse neue S\u00e4nger: unter anderem den weltweit unmusikalischsten Souls\u00e4nger aller Zeiten. Am Ende bleibt alles in der Familie: Thomas Schwebel \u00fcbernimmt das Mikro.<br \/>\nAufnahme einer neuen Single: &#8222;Das Wort ist drau\u00dfen\/Wie bitte was?!&#8220;. Damit ist die Spex zufrieden.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1981\/006_pre.jpg\" alt=\"1981\" \/><br \/>\n<em>Mai<\/em><br \/>\nAls Wiedergutmachung f\u00fcr die ausgefallene Tour vom Februar spielt die Band 10 Auftritte. Zum erstenmal kommen wirklich Zuschauer. &#8222;Monarchie und Alltag&#8220; kommt in die Charts und bleibt dort \u00fcber ein Jahr. <\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/33tage_pre.jpg\" alt=\"33 Tage in Ketten\" \/><br \/>\n<em>Sommer<\/em><br \/>\nZweites Album entsteht. Titel ist diesmal noch merkw\u00fcrdiger: &#8222;33 Tage in Ketten&#8220;. 15 Jahre sp\u00e4ter, nach einer gleichlautenden Schlagzeile in der Boulevardpresse, verneint die Band kategorisch irgendwelche Kontakte zu den Reemtsmaa-Entf\u00fchrern.<\/p>\n<p><em>September<\/em><br \/>\nDa warens nur noch drei: Michael Kemner, bisher Bass, spielt jetzt lieber MauMau. Wieder hei\u00dft es, die Ersatzbank aufzuf\u00fcllen.<\/p>\n<p><em>November<\/em><br \/>\nGro\u00dfe Deutschland-Tour: 2 Alben in den Charts. Band wirkt an Filmprojekt \u00fcber Kanzler Schmidts &#8222;Dialog mit der Jugend&#8220; mit, da\u00df daraufhin vom Bundespresseamt sofort aus dem Verkehr gezogen wird. Beatclub Bremen: Mike Leckebusch ha\u00dft die Band, die Band ha\u00dft den Beatclub, daf\u00fcr gibts tonnenweise Trockeneis im Radio-Bremen-Studio. Bei mehreren Konzerten in Berlin werden im SO 36 s\u00e4mtliche Zuschauerrekorde gebrochen. Die TAZ merkt, da\u00df es sich bei den Fehlfarben nicht um Ton Steine Scherben handelt. Ersta<\/p>\n<p><strong>1982<\/strong><br \/>\n<em>Februar<\/em><br \/>\nWieder neuer Bassist: Hans Maahn st\u00f6\u00dft zur Band. Neue Single, &#8222;14 Tage\/Feuer an Bord&#8220; wird aufgenommen (und sp\u00e4ter Single of the Week im NME!!!). EMI ver\u00f6ffentlicht nach anderthalb Jahren &#8222;Ein Jahr (Es geht voran)&#8220; als Single und schafft damit die TopTwenty. Hitsingle!! Super! Bravo!!!<\/p>\n<p><em>April\/Mai\/Juni<\/em><br \/>\nNoch gr\u00f6\u00dfere Tour durch Deutschland\/\u00d6sterreich\/Holland: Dort wird &#8222;Es geht voran&#8220; nach Zuh\u00f6rerprotesten nicht mehr im Radio gespielt. Daf\u00fcr verliert Deutschland am letzten Tour-Tag bei der Fu\u00dfball-WM 1:2 gegen Algerien. Rockpalast-Aufzeichnung mit den Simple Minds.<br \/>\nSeptember bis Dezember 1982 Aufnahme der dritten LP &#8222;Glut und Asche&#8220;. Thomas Schwebel l\u00e4\u00dft sich f\u00fcr eine Fotosession zum ersten und einzigen Mal einen Bart wachsen. Trotzdem oder deswegen: Eine Flut von Gastmusikern gibt sich die Studiot\u00fcrklinke in die Hand. Hut ab vor Matthias Keul, der als Keyboarder und Arrangeur ma\u00dfgeblich am Erfolg der Platte Anteil hat. <\/p>\n<p><strong>1983<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/glut_pre.jpg\" alt=\"Glut und Asche\" \/><br \/>\n<em>M\u00e4rz<\/em><br \/>\n&#8222;Glut und Asche&#8220; wird ver\u00f6ffentlicht und als erste deutsche &#8222;Platte des Monats&#8220; im MusikExpress ausgezeichnet. Kritiker \u00fcberschlagen sich, Platte kommt in die Charts, alles Klasse.<\/p>\n<p><em>April<\/em><br \/>\nDrei Songs der Platte werden von Tom Robinson auf Englisch \u00fcbersetzt und auch aufgenommen. Steve Strange bietet Band einen Playback-Auftritt in Londons In-Disco Camden Palace an (!), doch Band lehnt dankend ab. Ende der England Karriere.<\/p>\n<p><em>Ab September<\/em><br \/>\nDie Band baut sich ihr eigenes Studio in Wuppertal.<\/p>\n<p><em>Dezember<\/em><br \/>\nUwe Bauer und Thomas Schwebel treffen Hellmuth &#8222;Kraan&#8220; Hattler bei einem Radiotermin in Berlin. Pl\u00f6tzlich hat die Band wieder einen Bassisten. <\/p>\n<p><strong>1984<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1984\/006_pre.jpg\" alt=\"1984\" \/><br \/>\n<em>Januar<\/em><br \/>\nNach anderthalb-j\u00e4hriger Live-Pause bereitet sich die Band im eigenen Studio auf neue Konzerte vor. Nach Konflikten mit der Plattenfirma beginnt die Band, die neuen Songs selbst aufzunehmen &#8211; im eigenen Studio und im Schwarzwald. <\/p>\n<p><em>Mai\/Juni<\/em><br \/>\nDie ersten Auftritte in neuer Besetzung: Hellmuth Hattler am Bass, Martin Schwebel zus\u00e4tzlich an den Drums. <\/p>\n<p><em>August<\/em><br \/>\nWeitere Aufnahmen zur vierten LP, die erst 1995 als &#8222;Popmusik und Hundezucht&#8220; erscheinen wird.<br \/>\nSeptember bis November 1984<br \/>\nTour durch Deutschland: Von gro\u00dfartigen Gigs wie dem knackevollen Metropol in Berlin bis zu d\u00fcsteren Provinzveranstaltungen ohne jegliches Publikum mal wieder das \u00fcbliche Programm: Trotzdem, nach Meinung vieler, die bis dahin beste Tour der Band. Folgerichtig l\u00f6st sich die Band im Anschlu\u00df an die Tour auf. <\/p>\n<p><strong>1985<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr erscheint das f\u00fcr f\u00fcnf Jahre letzte Lebenszeichen der Band: Die 12&#8243;-Single &#8222;Keine ruhige Minute\/Der Himmel weint&#8220;, die ersten Fr\u00fcchte der Studioarbeit von 1984. F\u00fcr die Fehlfarben gibts jetzt erstmal viele ruhige Minuten. <\/p>\n<p><strong>1989<\/strong><br \/>\n<em>Juni<\/em><br \/>\nAm gleichen Tag, an dem in Peking Panzer auf Chinesen schie\u00dfen, trifft sich die Band in D\u00fcsseldorf das erste Mal in Originalbesetzung nach dem Dezember 1980. Keiner wei\u00df, wie es weitergehen wird.<\/p>\n<p><em>Oktober<\/em><br \/>\nNach jahrelangem Betteln erf\u00fcllt die Band ihrem alten A&#038;R-Menschen Horex Luedtke, jetzt bei der WEA in Hamburg, seinen dringlichsten Wunsch und findet wieder zusammen. Der zweitdringlichste Wunsch, n\u00e4mlich eine Tour durch besondere Gefilde, findet ein standesgem\u00e4\u00dfes Ende. Doch diesmal l\u00f6st sich ausnahmsweise nicht die Band, sondern das Land auf: Schwupps war sie weg, die DDDDR!! <\/p>\n<p><strong>1990<\/strong><br \/>\n<em>Fr\u00fchjahr<\/em><br \/>\nUnter strengsten Sicherheitsvorkehrungen beginnen die ersten Aufnahmen f\u00fcr die hei\u00df erwartete Reunion-LP. Erst in D\u00fcsseldorf, dann in Hamburg. Mittlerweile hat die Band auch wieder einen eigenen Labelnamen an eine Majorcompany verkauft: K\u00f6nigshaus\/WEA ist entstanden. <\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1990\/002_pre.jpg\" alt=\"1990 im Studio\" \/><br \/>\n<em>Sommer<\/em><br \/>\nBei den sich hinziehenden Aufnahmen erscheint unter anderem ein Gastmusiker, der damals noch ziemlich unbekannt ist: Der eine und einzigartige Helge Schneider spielt wunderbares Klavier und ebensolche Hammond-Orgel auf drei Tracks!!! <\/p>\n<p><strong>1991<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/himmlischer_pre.jpg\" alt=\"Die Platte des himmlischen Friedens\" \/><\/p>\n<p><em>Fr\u00fchjahr<\/em><br \/>\n&#8222;Die Platte des himmlischen Friedens&#8220; erscheint und sorgt f\u00fcr Aufregung: Von ganz \u00fcbel bis euphorisch reicht die Palette der Meinungen (leider auch bei der Plattenfirma, wie es scheint &#8230;). Bei der Popkomm f\u00f6rdert die Band einen Newcomer, von dem man sp\u00e4ter unter anderem als &#8222;Fehlfarben der 90er&#8220; sprechen wird: Blumfeld. Beste Gr\u00fc\u00dfe, Jochen!<\/p>\n<p><em>Herbst<\/em><br \/>\nMit den Ramones auf einer B\u00fchne: ein weiterer Traum erf\u00fcllt sich beim Bizarre-Festival in der Berliner Wuhlheide. Die nachfolgende Tour durch 10 deutsche und zwei \u00f6sterreichische St\u00e4dte erf\u00fcllt alle Erwartungen derjenigen, die da waren. Wie \u00fcblich waren es zwar viele, aber nicht so viele, wie sp\u00e4ter behaupten, dagewesen zu sein. Ein eigenartiges Ph\u00e4nomen! Endlich entsteht einmal ein brauchbarer Livemitschnitt (wer h\u00f6rbare Kassetten-Mitschnitte auch von anderen Tourneen hat, bitte unter info@fehlfarben.com melden!!!), der ein Jahr sp\u00e4ter auf CD erscheint.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/1991\/001_pre.jpg\" alt=\"Live 1991\" \/><\/p>\n<p><strong>1994<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/popmusik_pre.jpg\" alt=\"Popmusik und Hundezucht\" \/><br \/>\nThomas Schwebel findet die B\u00e4nder der 10 Jahre zuvor nicht ver\u00f6ffentlichten 4. LP. Nach einiger Kosmetik und neuer Abmischung erscheinen die Aufnahmen (mit 2 Solo-Titeln von Thomas Schwebel) unter dem Titel &#8222;Popmusik &#038; Hundezucht&#8220; im Herbst 94. Klasse Cover, \u00fcbrigens. <\/p>\n<p><strong>2000<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/fotos\/2000\/003_pre.jpg\" alt=\"Die Goldene\" \/><br \/>\n<em>November<\/em><br \/>\nNach 20 Jahren bekommt das alte Schlachtro\u00df &#8222;Monarchie &#038; Alltag&#8220; die GOLDENE verliehen: 250.000 Menschen k\u00f6nnen nicht irren! An diesem Tag r\u00e4umt die EMI sogar f\u00fcr einige Stunden echte Beatles-Dekoration beiseite! Wahnsinn!! Unglaublich!?!<\/p>\n<p><strong>2001<\/strong><br \/>\n<em>Oktober<\/em><br \/>\nIm Suhrkamp-Verlag erscheint &#8222;Verschwende deine Jugend&#8220;, ein Doku-Roman von J\u00fcrgen Teipel \u00fcber die deutsche Punk- und New Wave-Szene. Wer also wissen will, woher wir kamen und wohin wir wollten, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Und erfahren, da\u00df nichts so sehr Punk gekillt hat wie die komplette Humorlosigkeit einer Menge Protagonisten \u2013 au\u00dferhalb D\u00fcsseldorfs, versteht sich. Unter <a href=\"http:\/\/www.gesellschaftsinseln.de\">www.gesellschaftsinseln.de<\/a> gibt es eine F\u00fclle weiterer Informationen \u2013 Presseausschnitte, Fotos, Discografien etc.<\/p>\n<p><em>November<\/em><br \/>\nDas Jahr nach der Goldverleihung hat die Band genutzt: In Pyrolator wird ein neuer Produzent gewonnen, der schon auf dem ersten Album einen Ton auf &#8222;Paul ist tot&#8220; dr\u00fcckte und in D\u00fcsseldorf sind eine Menge neuer Songs entstanden, die die Hoffnung zulassen, da\u00df es im neuen Jahr (und das ist 2002!) ein neues Album geben wird. Einige der Band nahestehende Quellen sprechen von einer &#8222;Mischung aus Frank Zander, Radiohead und Judas Priest&#8220;. Oder so \u00e4hnlich. Wahrscheinlich v\u00f6llig anders. Also \u2013 Augen auf beim Plattenkauf. Da kommt es gerade recht, da\u00df &#8222;Monarchie und Alltag&#8220; zur f\u00fcnftbesten deutschen Platte aller Zeiten gew\u00e4hlt wurde. Von einer Jury des Musikexpress. Nachzulesen in einem Buch mit dem Titel &#8222;Made in Germany&#8220;.<\/p>\n<p><strong>2002<\/strong><br \/>\n<em>April<\/em><br \/>\nJede Menge Aufregendes: Der Sampler zum Buch &#8222;Verschwende deine Jugend&#8220; erscheint in Zusammenarbeit zwischen Universal und Atatak, wird ver\u00f6ffentlicht am 22. April und hat insgesamt 49 Songs auf 2 CDs. Und wenn man sich die komplette Liste ansieht: Hochachtung, da fehlt wirklich kaum etwas aus dieser wichtigen Zeit!<\/p>\n<p><em>August<\/em><br \/>\nVer\u00f6ffentlicht wird &#8222;Knietief im Dispo&#8220; am 4. November auf dem &#8222;besten Label, das die Band bisher hatte&#8220; (O-Ton Thomas Schwebel)  bei K7\/Wonder. Und Ende September erscheint bereits die erste Single: &#8222;Club der sch\u00f6nen M\u00fctter&#8220;. <\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/fehlfarben.com\/_pix\/cover\/knietief_pre.jpg\" alt=\"Knietief im Dispo\" \/><br \/>\n<em>Oktober<\/em><br \/>\nDer Herbst, Zeit der Ernte, des Heimgangs, der Wahlen und des Kontoauszugs. Wir stellen fest: KNIETIEF IM DISPO. Am 28.10. erscheint das neue Fehlfarben. 12 niegelnagelneue St\u00fccke zu Deutschland im Herbst, mal wieder: Wer eine tiefgehende Analyse, nein, einen sehr stimmenden Text zur Platte lesen will, bevor ihn s\u00e4mtliche Medien in Deutschland abschreiben, klicke bitte hier. Auch h\u00fcbsche neue Bilder sind zu sehen, die uns eins sagen: Mensch, die sind ja gar nicht so alt!! Wer h\u00e4tte das gedacht!! Bands, die eher selten eine Platte rausbringen, (wie wir), altern trotzdem nicht schneller als die Hochleistungssportler des Rock&#8217;n&#8217;Roll, ob nun in Hosen oder R\u00f6cken. F\u00fcr die Tour, die im Januar und Februar n\u00e4chsten Jahres ansteht, kann man also einiges erwarten, wenn eine Band im 22. Jahr ihres Bestehens eine Platte rausbringt, die so frisch klingt wie sonst eigentlich kaum was hierzulande. Meinen zumindest unsere Freunde bei den Medien, die wir schon lesen durften. Und Charlotte Roche, Mitgliedsnummer 0001 im Club der Sch\u00f6nen M\u00fctter. <\/p>\n<p><strong>2003<\/strong><br \/>\nNach unserem neuen Album ist jetzt Live spielen angesagt&#8230;und wie!!<br \/>\nDie &#8222;Knietief im Dispo&#8220; Tour im Januar startet in Hagen, f\u00fchrt uns nach Wien und endet nach drei Wochen in Dresden. Der H\u00f6hepunkt war zweifellos Berlin, 3 hintereinander ausverkaufte Konzerte in der Volksb\u00fchne!! Was will man mehr.<br \/>\nEs folgen zahlreiche Open Airs und Festival Gigs von Fr\u00fchjahr bis Herbst&#8230;danach startet sp\u00e4t im Herbst &#8222;Knietief im Dispo&#8220; Teil 2! Geht los in Braunschweig und endet in Stuttgart.. geplagt von fiesen Grippevieren, die sich im Nightliner breit gemacht haben, sind alle danach entweder krank oder platt!<br \/>\nTrotzdem war&#8217;s ne tolle Zeit und Danke an Alle, die unsere Konzerte miterlebt haben ..und auch ein Dankesch\u00f6n und viel Respekt an die Bands &#8222;Schwarz auf Weiss&#8220;, &#8222;Angelika Express&#8220;, &#8222;Rockformation Diskokugel&#8220;, &#8222;Von Spar&#8220;, &#8222;Spillsbury&#8220;&#8230;mit denen wir und die mit uns viel Spass<br \/>\nhatten!<\/p>\n<p>Nach der anschlie\u00dfenden Tournee erscheint 2003 noch die Non-Album-Maxi &#8222;Alkoholen&#8220;, bevor es wieder ruhig wird um die Altpunks. S\u00e4nger Hein fliegt bei Xerox raus und halt sich eine Zeitlang als freischaffender Kunstler \u00fcber Wasser, bevor er sich arbeitslos meldet. Das Bandgef\u00fcge ist derweil weiter voll intakt. <\/p>\n<p><strong>2004<\/strong><br \/>\n2004 ergeben sich einige Label-Querelen, da die Band von !K7 zu V2 wechselt, wodurch auch das bereits komplett aufgenommene neue Studioalbum in der Warteschleife h\u00e4ngen bleibt. Als es dann erscheinen konnte, \u00fcberlegt man sich, ob es nicht passender ware, ein Album voller befreundeter Gaststars vorzuziehen. Schlie\u00dflich ist man bereits 26 1\/2 Jahre im Business.<\/p>\n<p><strong>2005<\/strong><br \/>\nNeben einigen illustren Live-Auftritten widmen wir uns ganz der Fertigstellung unseres neuen Albums. Nach Studioaufnahmen mit Helge Schneider, Herbert Gr\u00f6nemeyer, Sven Regner, Campino, Dirk von Lowtzow, Jochen Distelmeyer, Gudrun Gut, Bernd Begemann, Claudia Kaiser, Stoya, Nils Koppruch, Thomas Mahmoud, Harry Rag, Francoise Cactus, Frank Spielker, TV.Smith usw&#8230;. arbeiteten wir am Mix bei atatak und in legend\u00e4ren Connys Studio um dem Album den letzten Schliff zu geben.<\/p>\n<p><strong>2006<\/strong><br \/>\n<em>Februar<\/em><br \/>\nGesagt, getan: Ende Februar 2006 melden sich Hein und Co. zunachst mit &#8222;26 1\/2&#8220; zuruck, das ausdrucklich &#8222;kein Tribut und kein neues Fehlfarben-Album&#8220; darstellt. Mit illustren Namen, darunter Campino, Francois Cactus, Dirk von Lowtzow, Helge Schneider, Frank Spilker und Herbert Gr\u00f6nemeyer feiert die deutsche Punklegende mit 18 Songs ihr 25-jahriges Bandjubilaum, das eigentlich schon 2004 fallig war.<br \/>\nEs schliesst sich eine Tour mit vielen der Mitwirkenden Gaststars an und wieder f\u00fcllt man die Volksb\u00fchne, sogar an Weihnachten.<\/p>\n<p><strong>2007<\/strong><br \/>\n<em>April<\/em><br \/>\nEin grosses Aufatmen geht durch die Band &#8211; endlich darf das langersehnte Studioalbum &#8222;Handbuch f\u00fcr die Welt&#8220; erscheinen, wieder produziert von Pyrolator, diesmal aber abgemischt vom Berliner Producer-Urgestein Moses Schneider, der es wie kein zweiter versteht, den St\u00fccken, die schon zu lange von der Band selber bearbeitet wurden, seine urspr\u00fcngliche Kraft zur\u00fcckzugeben. Und wieder befindet sich die Band im Tourbus und rockt das Land. Solange gab es die Band noch nie in unver\u00e4nderter Besetzung!<\/p>\n<p><strong>2008<\/strong><br \/>\nDie Fr\u00fcchte dieser Livetour werden geerntet: Man hat die Tour mitgeschnitten und die besten St\u00fccke erscheinen als Live-CD &#8222;Hier und Jetzt&#8220;.<br \/>\nDie 13 wilden St\u00fccke dieser CD wurden live auf der \u201eHandbuch f\u00fcr die Welt\u201c Tour im hei\u00dfen Mai und Juni 2007 aufgenommen. Sie geben sehr gut die Lust und Spielfreude der Band wieder, der es leicht und locker gelingt, sich selber immer wieder neu und aktuell zu erfinden, so wie mit dem krachig vorw\u00e4rtsst\u00fcrmenden neuen Mitreisser : \u201eWWW\u201c der hier erstmalig ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p>\n<p>Auch \u201eSchlaflos Nachts\u201c und \u201eWilde 13\u201c, hier erstmalig von Peter Hein interpretiert, stecken, wie alle St\u00fccke der CD, voll Energie und Kraft, und so ist es nicht verwunderlich, dass selbst Klassiker wie \u201eGottseidank nicht in England\u201c, \u201eApokalypse\u201c und \u201ePaul ist tot,\u201c soviel Intensit\u00e4t erhalten, als w\u00e4re es am ersten Tag.<\/p>\n<p>Die CD..s \u201eKnietief im Dispo\u201c sowie \u201eHandbuch f\u00fcr die Welt\u201c haben in der Zwischenzeit so sehr an Aktualit\u00e4t gewonnen, dass Fehlfarben neben \u201eChirurgie 2010\u201c von der \u201e261\/2 mit \u201eGeteilte Welt\u201c, \u201cInternationale\u201c, \u201eHandbuch f\u00fcr die Welt\u201c, \u201eAm Ende das Meer\u201c und \u201eTeufel in Person\u201c gleich 5 aktuelle St\u00fccke spielen. Die Zugabe \u201eNichts erreicht meine Welt\u201c stammt von \u201eder Platte des himmlischen Friedens\u201c (1991).<\/p>\n<p><strong>2009<\/strong><br \/>\nDas Sterben der Plattenfirmen geht weiter und diesmal hat es V2 erwischt, auf dem die letzten beiden CDs erschienen. Gesucht wird ein neuer Produzent und mit Moses Schneider, der diesmal nicht an den Reglern sitzt, sondern produziert, wird ein solcher gefunden. Er hat eine Idee: Es gibt Band-Sound wie fr\u00fcher &#8211; alle spielen zusammen in einem Raum (dem Berliner Studio &#8222;Chez Cherie&#8220;), es gibt keine Overdubs, keine Clicktracks, es gibt nur Spielfreude und er bringt die Fehlfarben dazu den ganzen Tag solange dasselbe St\u00fcck zu spielen, bis ein definitiver Take gefunden ist. Man groovt und hat Spass. Die CD &#8222;Gl\u00fccksmaschinen&#8220; entsteht. Mit diesem Material wird in Tapete-Records auch ein neuer Label-Partner gefunden, der die Begeisterung f\u00fcr diesen neuen Sound der Band teilt.<\/p>\n<p><strong>2010<\/strong><br \/>\n<em>Februar<\/em><br \/>\nAm 11.2.2010 erscheint die neue CD und es gibt sogar farbiges Vinyl &#8211; Tr\u00e4ume werden wahr. Eine umfangreiche Tour schliesst sich im M\u00e4rz\/April an. Wir sehen uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1979 November Gr\u00fcndung der Band: Peter Hein, Thomas Schwebel, Uwe Bauer und Markus Oehlen, damals Schlagzeuger bei Mittagspause, stehen an der Bar eines kleinen Clubs&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29,"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24\/revisions\/29"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}