Nach dem Lyrotroniks-Projekt, das moderne Lyrik mit elektronischen Übertragungsformen kombinierte, gehen fatagaga & Stan Lafleur nun zum nächsten Schritt über. Spoken Words treffen auf Elektronika, verfremden alte Hits, lassen Gedichte tanzbar werden.
Der Dalai Lama spricht zu uns, & natürlich auch die kruden Texte Lafleurs, der zwischen Improvisation & Rezitat pendelt. fatagaga elektrorockt die weite Prairie der Clubnacht. Groszstädtisch-aggressives Entertainment wechselt mit brüchiger Melancholie, spaszigem verfolgen haltloser Klänge, radikale Groove-Worte, geentert von unzugänglichem in Pop. Der sprachtakt zerspant die Beats, gemeinsam ziehen Worte & Klänge durch den Abend, auf der suche nach Planetenbahnen, in die sie eintreten können. Nimm dein Hirn in die Hand & guck mal wie du denkst. Oder tanz!
Drom steht für Beschleunigung, Geschwindigkeit, Aufbruch & Kreiseln. Weltraumraketen starten vom Kosmodrom aus, im Motodrom wird Sprit in die Luft gejagt, Autos jagen sich Runde um Runde rasend schnell im Kreis, schoene Mädchen lungern in den Boxen, auf den Tribünen betrunkenene Männer. Rückwärts gelesen wird aus DROM Mord (redrum). fatagaga ist Stefan Zöllner, der als Musiker & bildender Künstler arbeitet. Stan Lafleur ist Autor & Spoken Word-Performer. hrsg. der Lit- & Kunstzeitschrift “elektropansen”. Lafleur steht für auszergewoehnliche literarische Aktionen, darunter Wortschwall, 48h-live-roman, Dichter in den Ring! & vm. zahlreiche Textpublikationen.
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