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Mapstation "sleep, engine sleep" (CD)

Minimale Rhythmen bewegen sich munter pulsierend durch den Raum, sanft eingebettet in sensible Klangmalerei, freundlich akzentuiert durch feine Melodie-Fragmente: Ist er bei den weltweit von Fans wie Kritikern hoch geschätzten Berliner Vorzeige-Elektronikern To Rococo Rot nur eine, wenn auch durch sein prägnantes, dub-inspiriertes Bass-Spiel stets deutlich zu vernehmende Stimme unter dreien, legt der gebürtige Düsseldorfer Stefan Schneider mit Mapstation sein ganz persönliches musikalisches Koordinatensystem offen. Schneiders Spektrum reicht von der Dub- und Dance-Musik der vergangenen Jahrzehnte bis zu den Clicks und Cuts des neuen Jahrtausends, souverän übersetzt in eine eigene, intime Klangsprache, die ein klares Bild ihres Urhebers zeichnet. War die erste, unbetitelte Mapstation-Veröffentlichung, im Februar 2000 auf dem Londoner Label Soul Static Sound erschienen, noch eine vorsichtige Standortbestimmung, hat Schneider mit dem Album "Sleep, engine sleep" (staubgold 11) seinen Weg gefunden - einen Weg, der ihn zielsicher und selbstbewusst zum Kern zeitgemäßer elektronischer Musik führt.



 

1. i begin to know the map     
2. bedeckt     
3. vergessen     
4. one and three chairs     
5. watch the stars     
6. was dazu gehört      
7. verbessern     


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Auf den Merkzettel



Pressestimmen

" 'Sleep, engine sleep' ist dagegen einen Tick ausgereifter und pendelt geschmackssicher zwischen Mikrobeats, Ambient und krautigen Einflüssen. Dabei versteht es Stefan Schneider, die Clicks & Cuts von To Rococo Rot mit dem Melodieverständnis von Kreidler zu verbinden und auf diese Weise einen herrlichen Kontrast zwischen den abstrakten Melodiefiguren und den Knisterbeats herzustellen."

(ME/Sounds)

"Schön, dass ein so - entschuldigung - gestandener Musiker wie Schneider sich mit seinem Soloprojekt einer Musik verschreibt, deren Hauptmerkmal ihre Anfänglichkeit ist."

(Spex)

"Eine seltene Ruhe strahlen die kleinen Burlesken aus, ganz wie bei To Rococo Rot, allerdings wesentlich homogener und dem Dub huldigend. Eine wunderschöne Platte. Die Abendsonne hat einen Klang."

(Groove)

"Ästhetisch wunderschön und beruhigend, nicht nur für die Frickelfrackelfraktion (für die aber noch eine Info: Bernd Jestram von TARWATER hat produziert).

(Frankfurter Rundschau Online)

"Freundlicher klang derart abstrakte Elektronik selten."

(Keyboards)



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