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Archive for the 'Allgemein' Category

Köln

Mittwoch, April 7th, 2010

Schönes Wetter hält sich auch in Köln und der Vorverkauf sieht so gut aus, dass sich alle die noch ins Luxor kommen wollen, sich lieber früh auf den Weg machen sollten.
Der Bierspezialist Peter Hein bekommt heute ein „Efes Pilsener“:
„(sagt erst einmal gar nichts und trinkt ein halbes Glas) Kann ich nicht viel zu sagen, gerade mal ein bisschen sauer. Irgend so ein Exot vermutlich. Mit viel Durst haut man eine Menge davon weg und hinterher denkt man dann, war vielleicht doch nicht sooo lecker. Trotzdem: Oberes Drittel.“
Nach der Auflösung: „Habe ich eigentlich sonst ganz gerne, typisches Studio-Bier, aber nichts zum schnellen Wiedererkennen.“

Rüsselsheim

Dienstag, April 6th, 2010

Angenehmes Strandbad-Wetter und gerne spielen wir wieder im „Rind“.
Peter schwelgt in Erinnerungen:“Das Schlimmste ist immer die Parallel-Klasse“.
Dann wird es wieder Zeit für den Biertest, „Schwarzer Apt“, Schwarzbier.
„Sieht aus wie Malzbier, erschreckend, da ist sogar der Schaum dunkel, sowas hat kein richtiges Bier. Aaaah! Das ist ja total süss! Hat mir gerade dem Gaumen verbrannt, was ist das denn? Kann ich beim besten Willen nicht weitertrinken, ich trink doch kein Malz.“
Nach der Auflösung: „Hat versagt. Als Schwarzbier muss sowas mindestens 12% haben. Das ist Kinderbier, hat bei einer Bierverkostung nichts zu suchen.“

Regensburg

Montag, April 5th, 2010





Peter kommt aus der Stadt zurück: „Jetzt bin ich aber neidisch, so eine schöne Stadt.“ – und das ohne jede Ironie. „Kann man nicht einfach so geografisch Regensburg an den Rhein verlegen, so anstelle von Düsseldorf?“
Ebenso gutgelaunt verlief auch der anschließende Biertest, heute mit dem italienischen „Bira Moretti“: „Habe eben das großartige Kneitinger gehabt, da wird es jedes andere Bier jetzt schwer haben. (trinkt) Das ist aber mal ein leckeres Bier. Genau richtig, besonders in meinem derzeitigen Zustand. (trinkt weiter) Ein echt lecker Bierchen, muss
ich jetzt einfach mal sagen. (Es folgt die Auflösung) Ja, ja, gut, über die Alpen gefahren, trotzdem ok, schade, nur eine kleine Flasche.

Schorndorf

Sonntag, April 4th, 2010

Maultaschen und Ostereier – welch grandioses Essen uns hier erwartete, werden wir so schnell nicht vergessen. Ebenso wenig den guten Geist des Hauses Helmut, der Uwes Gitarre wieder reparierte, deren Steg während des Konzertes in Freiburg brach und so herrliche Misstöne verursachte, sorry nochmals dafür.
Das Bier des Tages, das „Saalfelder Gaudiweizen“ wird von Peter so kommentiert:
„Da haben wir so was trübes. Könnte ein Weizenbier sein, riecht auch so. Schmeckt auch so. Ist so! Fehlt nur die Sommerhitze und die Zitrone. Ist eh ok. Schmeckt wie jedes anderer, König Ludwig vielleicht? Ist gut für ein Weizen.“

Freiburg

Samstag, April 3rd, 2010

Nachdem Luzern in jeder Beziehung eine große Freude für uns war sind wir heute im österlichen Samstagseinkauf versackt, alles was man halt so braucht: verlorene Zahnbürsten, Aspirin usw.
Der heutige Biertest mit dem kroatischen „Karlovačko“:
Peter reimt: „Ich hatte gerade ein leckeres Bier, das hat dann eine Aufgabe hier. Trotzdem unvoreingenommen: Mmh, weitertrinkenswert, aber nicht der totale Bringer. Das ewige Flaschenbierproblem, erster Schluck ok, aber dann….
Ziemlich brotig – viel Gerste. Mahlzeit!“
Nach der Auflösung:“Hübsche Flasche, da hatten wir schon wesentlich schlechteres.“

Luzern

Freitag, April 2nd, 2010

Herrlich: Gutes Wetter und typisch schweizer Gastfreundschaft.
Dazu das zitierte Motto von „Guten Morgen Hose“: „Ausser mir sind alle Schweizer!“.
Der heutige Biertest mit „Störtebecker 1402″:
Peter:“Zu prickelig, zu viel Kohlensäure. Bisschen herb, ist das Zipfel, oder was norddeutsches? Nicht ganz mein Fall. Zweiter Schluck wirkt süß, wie komisch ist das denn? Hauptächlich zu viel Druck, schade.“
Nach der Auflösung: „Piraten trinken doch kein Bier ! Jonny Depp-Bier, oder was?“

erste Resonanzen

Freitag, April 2nd, 2010

Die längste Fahrt der Tour von Wien nach Luzern lässt uns erstmals die Zeit die ersten Tage der Tour in der Presse anzuschauen:

„Fehlfarben“ machen im Backstage alles richtig. Das Ergebnis ist ein Lebenstrunk, der die Zuschauer dergestalt belebt, dass sie auch heuer nicht gemeint sein können, wenn Hein in „Paul ist tot“ singt: „Ich schau mich um und seh nur Ruinen.“ (Lebenstrunk, Süddeutsche Zeitung)

„Also doch ein Sarkast, dieser Herr Hein, der selbst in Schlabberklamotten wirkt wie ein durchgeknallter Buchhändler. Wo immer es hingeht – Fehlfarben werden bei uns sein.“ (Trotziger Überlebenswille, Nürnberger Nachrichten)

„Die Rhythmen wachsen immer zu einem Grollen. Die Gitarren schwellen zum Sturm, der bisweilen als Rock daherrauscht, noch öfter aber Discoluft aufwirbelt. In Sätzen, die jedem Werbespot für die Vernichtung allen Alltagswahnsinns zur Ehre gereichten, schlägt der Gedanke an Revolution hypnotisch den Takt. Denn: Revolution ist nur schön und gut, wenn man zu ihr tanzen kann.“ (Keine Zeit für Angst, Salzburger Nachrichten)

„Zeilen wie „Nicht jede Vergangenheit war eine bessere Zeit“ kann man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen, sie behalten dabei ihr Aroma und zeitigen sogar noch einen nachhaltigen Abgang. Auch musikalisch hat die Band an sich gearbeitet. Hypnotisch knallen die Beats durch den Raum und fahren niemals unnötige Kurven, derweil das restliche Instrumentarium psychedelisches Beiwerk zugibt.“ (Neues und Vertrautes aus der Glücksmaschine, Die Welt)

„Noch immer mehr zornig denn abgeklärt gehören Fehlfarben gerade im „Sommer nach der Krise“ weder zum alten Eisen noch zu den im Titellied Glücksmaschinen angesprochenen Neuspießern.“ (Grant und Wiederspruch, Der Standard)

Wien

Donnerstag, April 1st, 2010

Da mussten wir in Salzburg ganz schön mit dem Monitorsound kämpfen, dazu passt dann das heutige Motto vom Pyrolator: „Mit dem Rücken zum Feind“.
Zum Ausgleich haben wir uns heute in Wien im Garten der „Szene“ die Sonne auf den Pelz brennen lassen.
Und dazu passt auch der heutige Biertest mit dem wie immer geschmacksfesten Peter Hein, heute: „Windhoek Lager“.
„Sieht ok aus. Wow, trinkt sich einfach so weg. Könnte ein asiatischer Import sein. Reisbier? Schmeckt nach nicht wirklich was, aber nicht schlecht und besser als Becks. Ferienbier!

Salzburg

Mittwoch, März 31st, 2010

Mozartkugeln pflastern unseren Weg und das Rockhouse ist ein Laden nach unserem Geschmack.
Da heutige Motto kommt von unserem Licht-Genie Klemens:“Schlechtes Vorbild für falsche Freunde“.
Im heutigen Biertest sind leider nicht alle Kommentare zitatfähig, es geht um den „Odin-Trunk Schlossbräu“.
Peter hebt das Glas: „ohhhh – da kommt durch die Nase ein Geruch, das ist nicht gut. (trinkt) Ihh das ist ja süß! Das kann und möchte ich nicht austrinken. Nein! (schüttet das Glas weg) Das ist gar kein Bier, das ist……(wie gesagt, nicht zitatfähig)“

München – und die Frisur sitzt

Dienstag, März 30th, 2010

Nachdem Saskia gestern in Nürnberg doch arg gebeutelt mit einer Magenverstimmung tapfer durchgehalten hat, belohnt uns heute die Münchner Sonne. Das heutige Motto stammt wieder von Uwe: "Die Sonne kehrt der Natur den Rücken",
verstehe wer will.
Dann lieber wieder den aktuellen Biertest mit Peter, heute "Petermännchen Pils": (verzieht das Gesicht) "Iihh, schon wieder Bier. Hat einen leichten Stich ins cremig-bockige mit seltsamen Unterton. Also wenn ich in eine Kneipe wegen der Toilettenbenutzung müsste und würde mir dieses Bier bestellen, würde ich es auf jeden Fall bei einem davon bewenden lassen." Gut das wir in München sind….

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