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Archive for April, 2010

Düsseldorf

Samstag, April 10th, 2010

Der letzte Tour-Tag und Peter hat gar keine Lust mehr auf den Bier-Test. Verständlich, denn was soll man in der Heimat des Altbiers noch fremde Flaschen öffnen.
Bevor wir nun das letzte Konzert spielen, gibt es an dieser Stelle schon einmal einen grossen Dank an Alle, die unsere Konzerte besucht haben. Besonders aber an die, die uns unterstützt haben, besonders an: Hans, Klemens, Phillip, Jupp, Lillith und Mario.
Wir halten Euch auf dem Laufenden…..

Berlin

Freitag, April 9th, 2010

Hier im Kreuzberger Festsaal haben wir noch nie gespielt und wir sind angetan von der schönen Athmosphäre.
In der Nacht kam Hans noch zu der Überlegung: „Spontanität will gut überlegt sein.“. Und Peter bekommt zu seinem alltäglichen Biertest ein polnisches „Tyskie“ vorgesetzt:
„Optisch völlig in Ordnung. (trinkt gleich zwei mal ohne etwas zu sagen) Na ja, auch ein gutes Mittelfeldbier zum Schnelltrinken. Ich trink das jetzt einfach mal. Kann man trinken ohne Schmerzen, ist schonmal gut. (trinkt das Glas aus) Doch oberes Mittelfeld.“
Nach der Auflösung: „Hab ich schon gehabt, trinke ich ab und zu im Studio, gibt es nebenan im Büdchen. Kenn ich auch aus dem Ausschank, da ist es eh super.“

Leipzig

Donnerstag, April 8th, 2010

Jetzt sind wir nach 7 Jahren erneut im Werk2 in Leipzig und haben nach der brachialen Vorstellung von damals was gut zu machen.
Im Biertest heute: Lausitzer Porter.
(Peter ist nicht begeistert, als er das Glas vor sich sieht) „Da ist doch bestimmt wieder kein Alk drin, so eine Farbe….. (trinkt) Aaaah, auch noch süß! Geht nicht, geht gar nicht, kann ich nicht trinken. Aromatisierte Plörre!“
Dann kommt die Auflösung und er studiert die Flasche: „Das ist ja wirklich mit Zucker versetzt, ist das überhaupt gebraut? Verbieten sowas!“

Köln

Mittwoch, April 7th, 2010

Schönes Wetter hält sich auch in Köln und der Vorverkauf sieht so gut aus, dass sich alle die noch ins Luxor kommen wollen, sich lieber früh auf den Weg machen sollten.
Der Bierspezialist Peter Hein bekommt heute ein „Efes Pilsener“:
„(sagt erst einmal gar nichts und trinkt ein halbes Glas) Kann ich nicht viel zu sagen, gerade mal ein bisschen sauer. Irgend so ein Exot vermutlich. Mit viel Durst haut man eine Menge davon weg und hinterher denkt man dann, war vielleicht doch nicht sooo lecker. Trotzdem: Oberes Drittel.“
Nach der Auflösung: „Habe ich eigentlich sonst ganz gerne, typisches Studio-Bier, aber nichts zum schnellen Wiedererkennen.“

Rüsselsheim

Dienstag, April 6th, 2010

Angenehmes Strandbad-Wetter und gerne spielen wir wieder im „Rind“.
Peter schwelgt in Erinnerungen:“Das Schlimmste ist immer die Parallel-Klasse“.
Dann wird es wieder Zeit für den Biertest, „Schwarzer Apt“, Schwarzbier.
„Sieht aus wie Malzbier, erschreckend, da ist sogar der Schaum dunkel, sowas hat kein richtiges Bier. Aaaah! Das ist ja total süss! Hat mir gerade dem Gaumen verbrannt, was ist das denn? Kann ich beim besten Willen nicht weitertrinken, ich trink doch kein Malz.“
Nach der Auflösung: „Hat versagt. Als Schwarzbier muss sowas mindestens 12% haben. Das ist Kinderbier, hat bei einer Bierverkostung nichts zu suchen.“

Regensburg

Montag, April 5th, 2010





Peter kommt aus der Stadt zurück: „Jetzt bin ich aber neidisch, so eine schöne Stadt.“ – und das ohne jede Ironie. „Kann man nicht einfach so geografisch Regensburg an den Rhein verlegen, so anstelle von Düsseldorf?“
Ebenso gutgelaunt verlief auch der anschließende Biertest, heute mit dem italienischen „Bira Moretti“: „Habe eben das großartige Kneitinger gehabt, da wird es jedes andere Bier jetzt schwer haben. (trinkt) Das ist aber mal ein leckeres Bier. Genau richtig, besonders in meinem derzeitigen Zustand. (trinkt weiter) Ein echt lecker Bierchen, muss
ich jetzt einfach mal sagen. (Es folgt die Auflösung) Ja, ja, gut, über die Alpen gefahren, trotzdem ok, schade, nur eine kleine Flasche.

Schorndorf

Sonntag, April 4th, 2010

Maultaschen und Ostereier – welch grandioses Essen uns hier erwartete, werden wir so schnell nicht vergessen. Ebenso wenig den guten Geist des Hauses Helmut, der Uwes Gitarre wieder reparierte, deren Steg während des Konzertes in Freiburg brach und so herrliche Misstöne verursachte, sorry nochmals dafür.
Das Bier des Tages, das „Saalfelder Gaudiweizen“ wird von Peter so kommentiert:
„Da haben wir so was trübes. Könnte ein Weizenbier sein, riecht auch so. Schmeckt auch so. Ist so! Fehlt nur die Sommerhitze und die Zitrone. Ist eh ok. Schmeckt wie jedes anderer, König Ludwig vielleicht? Ist gut für ein Weizen.“

Freiburg

Samstag, April 3rd, 2010

Nachdem Luzern in jeder Beziehung eine große Freude für uns war sind wir heute im österlichen Samstagseinkauf versackt, alles was man halt so braucht: verlorene Zahnbürsten, Aspirin usw.
Der heutige Biertest mit dem kroatischen „Karlovačko“:
Peter reimt: „Ich hatte gerade ein leckeres Bier, das hat dann eine Aufgabe hier. Trotzdem unvoreingenommen: Mmh, weitertrinkenswert, aber nicht der totale Bringer. Das ewige Flaschenbierproblem, erster Schluck ok, aber dann….
Ziemlich brotig – viel Gerste. Mahlzeit!“
Nach der Auflösung:“Hübsche Flasche, da hatten wir schon wesentlich schlechteres.“

Luzern

Freitag, April 2nd, 2010

Herrlich: Gutes Wetter und typisch schweizer Gastfreundschaft.
Dazu das zitierte Motto von „Guten Morgen Hose“: „Ausser mir sind alle Schweizer!“.
Der heutige Biertest mit „Störtebecker 1402″:
Peter:“Zu prickelig, zu viel Kohlensäure. Bisschen herb, ist das Zipfel, oder was norddeutsches? Nicht ganz mein Fall. Zweiter Schluck wirkt süß, wie komisch ist das denn? Hauptächlich zu viel Druck, schade.“
Nach der Auflösung: „Piraten trinken doch kein Bier ! Jonny Depp-Bier, oder was?“

erste Resonanzen

Freitag, April 2nd, 2010

Die längste Fahrt der Tour von Wien nach Luzern lässt uns erstmals die Zeit die ersten Tage der Tour in der Presse anzuschauen:

„Fehlfarben“ machen im Backstage alles richtig. Das Ergebnis ist ein Lebenstrunk, der die Zuschauer dergestalt belebt, dass sie auch heuer nicht gemeint sein können, wenn Hein in „Paul ist tot“ singt: „Ich schau mich um und seh nur Ruinen.“ (Lebenstrunk, Süddeutsche Zeitung)

„Also doch ein Sarkast, dieser Herr Hein, der selbst in Schlabberklamotten wirkt wie ein durchgeknallter Buchhändler. Wo immer es hingeht – Fehlfarben werden bei uns sein.“ (Trotziger Überlebenswille, Nürnberger Nachrichten)

„Die Rhythmen wachsen immer zu einem Grollen. Die Gitarren schwellen zum Sturm, der bisweilen als Rock daherrauscht, noch öfter aber Discoluft aufwirbelt. In Sätzen, die jedem Werbespot für die Vernichtung allen Alltagswahnsinns zur Ehre gereichten, schlägt der Gedanke an Revolution hypnotisch den Takt. Denn: Revolution ist nur schön und gut, wenn man zu ihr tanzen kann.“ (Keine Zeit für Angst, Salzburger Nachrichten)

„Zeilen wie „Nicht jede Vergangenheit war eine bessere Zeit“ kann man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen, sie behalten dabei ihr Aroma und zeitigen sogar noch einen nachhaltigen Abgang. Auch musikalisch hat die Band an sich gearbeitet. Hypnotisch knallen die Beats durch den Raum und fahren niemals unnötige Kurven, derweil das restliche Instrumentarium psychedelisches Beiwerk zugibt.“ (Neues und Vertrautes aus der Glücksmaschine, Die Welt)

„Noch immer mehr zornig denn abgeklärt gehören Fehlfarben gerade im „Sommer nach der Krise“ weder zum alten Eisen noch zu den im Titellied Glücksmaschinen angesprochenen Neuspießern.“ (Grant und Wiederspruch, Der Standard)

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